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| It is impossible to live without failing at something, unless you live so cautiously that you might as well not have lived at all - in which case, you fail by default. J. K. Rowling |
Samstag, 23. April 2016
Quote of the Day - 23.04.2016
Freitag, 22. April 2016
Quote of the Day - 22.04.2016
Donnerstag, 21. April 2016
Quote of the Day - 21.04.2016
[Something to Think About] Über die Angst und das Positive Denken
Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Oder ist das Schicksal kein mieser Verräter? Für manche ja, für manche nein. Und ob für mich das eine oder das andere zutrifft wird sich wohl bald herausstellen. Schon lange habe ich gesundheitlich zu kämpfen. Richtige Schwindelanfälle, es wird mir Schwarz vor Augen. Übelkeit. Wortfindungsstörungen. Koordinationsstörungen. Nasenbluten. Und vieles mehr. Die Tabletten wirken nur mäßig. Die Diagnosensuche ist ein einziges Hin und Her. Und das MRT habe ich noch vor mir. Und das steht sie nun vor mir. Die große Frage. Und das ist dieses Gefühl. Diese Angst. Tief versteckt in mir. Ich wage sie kaum laut auszusprechen. Was, wenn es doch mehr ist? Wenn es nicht heilbar ist? Und gleichzeitig eine andere Angst. Was wenn sie nichts finden? Denn was ist es dann? Ich kann ja nicht ewig so weiter machen! Diese ewige Suche nach dem Was.
Vielleicht ist es ein Gehirntumor.
Vielleicht ist es Multiple Sklerose.
Vielleicht ist es etwas völlig anderes.
Vielleicht erfahre ich es am Montag.
Vielleicht erfahre ich es an einem anderen Tag.
Vielleicht erfahre ich es nie.
Ich bin kein Mensch, der einfach über seine Gefühle sprechen kann. Lieber spreche ich mit mir selbst. In meinen Gedanken. Still und leise. Und dann bildet sich dieser kleine, schwarze Knoten in mir selbst, der zuerst ganz still und leise existiert und irgendwann anfängt laut zu schreien. Dieser Knoten nennt sich Angst. Und irgendwann wächst dieser Knoten. Wird größer und lauter. Und man kann ihn nicht mehr ignorieren. Und dann? Muss man sich mit ihm auseinandersetzen. Mit jemandem Reden.
"Ich brauche eine Blutabnahme. Kreatinwert. Für ein MRT." Die Frau lächelte mich freundlich an. "In Ordnung. Setzen Sie sich bitte dort hin, ich bin sofort bei Ihnen." Ich kremple also meinen Ärmel hoch. Ich weiß, dass sie den rechten Arm nehmen, den nehmen sie immer. Da sehen sie die Vene besser. Ich habe heute meine neuen Freddys an. Eigentlich dachte ich nicht, dass ich sie zum ersten Mal zu einem langen Neurologentermin, einer Blutabnahme und mit Sicherheit am Montag zu einem MRT-Termin anziehen würde, aber sie sind nun einmal so superbequem... Meine neue karierte H&M-Bluse habe ich auch an. Eigentlich viel zu overdressed für eine simple Blutabnahme. Aber ich verlasse in letzter Zeit so selten das Haus. Selbst Lebensmittel einkaufen wird zur Sensation. Es piekst kurz und ich schaue zu, wie mein Blut den Behälter füllt. Ich finde die Farbe irgendwie schön. "Für was benötigen Sie denn ein MRT?", fragt mich die Frau. Tja, für was benötige ich es. Ich schlucke kurz. "Weil meine Schwindelattacken einfach nicht verschwinden.", antworte ich. "Um einen Gehirntumor auszuschließen.", ergänze ich schnell. Jetzt ist es draußen. Zum allerersten Mal. "Wir müssen alles ausschließen. Multiple Sklerose auch. Das kam schon häufiger in meiner Familie vor. So vieles andere auch. Wer weiß schon, was das alles sein könnte..." Sie lächelt mich mitleidig an und entgegnet: "Positiv denken!" Ich nicke und gehe. Sie wünscht mir alles Gute zum Abschied. Ich winke, während mir das Wort Gehirntumor im Kopf kreist.
Und das ist mein erster Schritt. Es laut Auszusprechen und nicht in mich Hineinzufressen. Und damit mein erster Schritt in die Richtung "Es wird schon alles gut werden" und "Das Leben ist wundervoll!". Positiv denken ist gar nicht so einfach. Vor allem wenn man von Natur aus nicht gerade ein positiver Mensch ist. Ich bin nicht optimistisch. Auch nicht pessimistisch. Eher realistisch. Ich denke nicht: Wird schon alles super werden. Und auch nicht: Geht bestimmt schief. Sondern: Könnte so oder so ausgehen. Aber ich versuche es jetzt einfach mal auf die Art, wie meine Mutter es mir schon seit meiner Kindheit versucht anzutrainieren. Auf die positive Art.
Alles wird gut.
Mittwoch, 20. April 2016
Dienstag, 19. April 2016
Quote of the Day - 19.04.2016
Montag, 18. April 2016
Sonntag, 17. April 2016
Quote of the Day - 17.04.2016
[Something to think about] Das Märchen der drei Schwestern // The Tale of three Sisters
Es waren einmal drei Schwestern, unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Eine entschied sich für ein Leben im Licht. Sie wandelte auf dem Pfad der Güte und Liebe und verbrachte ein Leben voller Glück, erfüllt von Freude und Hoffnung. Ein Leben mit der Liebe ihres Lebens, einer wundervollen Tochter und einem Enkelkind, welches nur noch mehr Licht in ihr Leben brachte. Zu kurz währte ihr vollkommenes Glück, als sie ihren Mann und ihre Tochter verlor, doch sie konnte bis an ihr Lebens Ende von dem Licht zehren, welches sie umgab.
Die zweite Schwester entschied sich für die Dunkelheit. Sie wandelte auf dem Pfad des Hasses. Ihr Leben war erfüllt von Gewalt und Grausamkeit, nicht ein Lichtstrahl erwärmte ihr kaltes Herz. Es endete, wie es enden musste: mit Gewalt und Hass und Grausamkeit. Ihr kurzes Leben verbrachte die Schwester mit nichts als der harten Kälte, mit der sie sich umgab.
Die dritte Schwester jedoch entschied sich für ein Leben im Schatten. Kein Licht und keine Dunkelheit. Ein bisschen vom Beidem. Doch sie führte ein halbes Leben. War nicht böse, war nicht gut. Als einzige der Schwestern, die noch übrig war, erkannte sie die Pfade, die ihre Schwestern entlang gegangen waren. Einer umgeben von solcher Helligkeit, die das Herz erwärmte. Der andere im tiefen Dunkel verborgen, sodass er kaum zu erkennen war. Sie jedoch stand zwischen beiden und wusste nicht mehr weiter. Ihr Leben im Schatten kam ihr plötzlich einsam vor, denn sie gehörte nirgends dazu. Wählte sie die Dunkelheit, so würde das Licht dennoch immer ein Teil von ihr sein. Und sie wusste, dass sie nun den Schritt ins Licht machen konnte, doch die Schatten würden sie für immer verfolgen.
___________________________________________________________________
Once upon a time there were three sisters, different like day and night.
One choosed a life in the light. She went on the path full of goodness and love and she lived a life full of happiness and hope. A life with her one love, a wonderful daughter and a grandchild, who filled her life with even more light. Her entirely luck lasts way too short as she lost her husband and her daughter, but she could feed upon the light she was covered with until she died.
The second sister choosed the darkness. She went on the path of hate. Her life was filled with violence and cruelty, not one light beam warmed her cold heart. It ended like it had to end: with violence and cruelty. Her short life was nothing but the coldness, she was covered in.
But the third sister choosed a life in the shadows. No light and no darkness. A bit of both. But she lived a half life. Was not evil, was not good. As the one sister, who remained, she saw the paths, her sisters walked by. One covered in such light, it fills your whole heart. The other one hidden in the dark you nearly couldn´t see it. But she stood between both and she had no idea, what she should do. Her life in the shadows was lonely now, she did not belong to anyone. Would she choose the darkness, the light would stay in her heart. And she knew she could now choose to step into the light, but the shadows will haunt her forever.
Eine entschied sich für ein Leben im Licht. Sie wandelte auf dem Pfad der Güte und Liebe und verbrachte ein Leben voller Glück, erfüllt von Freude und Hoffnung. Ein Leben mit der Liebe ihres Lebens, einer wundervollen Tochter und einem Enkelkind, welches nur noch mehr Licht in ihr Leben brachte. Zu kurz währte ihr vollkommenes Glück, als sie ihren Mann und ihre Tochter verlor, doch sie konnte bis an ihr Lebens Ende von dem Licht zehren, welches sie umgab.
Die zweite Schwester entschied sich für die Dunkelheit. Sie wandelte auf dem Pfad des Hasses. Ihr Leben war erfüllt von Gewalt und Grausamkeit, nicht ein Lichtstrahl erwärmte ihr kaltes Herz. Es endete, wie es enden musste: mit Gewalt und Hass und Grausamkeit. Ihr kurzes Leben verbrachte die Schwester mit nichts als der harten Kälte, mit der sie sich umgab.
Die dritte Schwester jedoch entschied sich für ein Leben im Schatten. Kein Licht und keine Dunkelheit. Ein bisschen vom Beidem. Doch sie führte ein halbes Leben. War nicht böse, war nicht gut. Als einzige der Schwestern, die noch übrig war, erkannte sie die Pfade, die ihre Schwestern entlang gegangen waren. Einer umgeben von solcher Helligkeit, die das Herz erwärmte. Der andere im tiefen Dunkel verborgen, sodass er kaum zu erkennen war. Sie jedoch stand zwischen beiden und wusste nicht mehr weiter. Ihr Leben im Schatten kam ihr plötzlich einsam vor, denn sie gehörte nirgends dazu. Wählte sie die Dunkelheit, so würde das Licht dennoch immer ein Teil von ihr sein. Und sie wusste, dass sie nun den Schritt ins Licht machen konnte, doch die Schatten würden sie für immer verfolgen.
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Once upon a time there were three sisters, different like day and night.
One choosed a life in the light. She went on the path full of goodness and love and she lived a life full of happiness and hope. A life with her one love, a wonderful daughter and a grandchild, who filled her life with even more light. Her entirely luck lasts way too short as she lost her husband and her daughter, but she could feed upon the light she was covered with until she died.
The second sister choosed the darkness. She went on the path of hate. Her life was filled with violence and cruelty, not one light beam warmed her cold heart. It ended like it had to end: with violence and cruelty. Her short life was nothing but the coldness, she was covered in.
But the third sister choosed a life in the shadows. No light and no darkness. A bit of both. But she lived a half life. Was not evil, was not good. As the one sister, who remained, she saw the paths, her sisters walked by. One covered in such light, it fills your whole heart. The other one hidden in the dark you nearly couldn´t see it. But she stood between both and she had no idea, what she should do. Her life in the shadows was lonely now, she did not belong to anyone. Would she choose the darkness, the light would stay in her heart. And she knew she could now choose to step into the light, but the shadows will haunt her forever.
Freitag, 15. April 2016
Donnerstag, 14. April 2016
Quote of the Day - 14.04.2016
The Fog
The fog is haunting me
Calling me
Wanting me
There´s no chance to run away
the mist
is everywhere
around
everywhere
inside
and out
Someone´s calling me
Is it you?
Is it me?
A stranger
or a friend?
I can´t see you through the mist
which is covering me
hiding me
and you
I can´t see nothing but the fog
which swallows my scream.
Dienstag, 5. Januar 2016
[Something to think about] Goodbye 2015

Und schon wieder ist ein Jahr um. Ich kann gar nicht fassen, wie schnell die Zeit vergeht. Es ist also wieder an der Zeit, ein altes Jahr Revue passieren zu lassen und sich über ein neues Jahr Gedanken zu machen.
Vieles ist im vergangenen Jahr passiert. Gutes und Schlechtes. Schönes und Trauriges. Ich musste viel lernen. Und ich durfte vieles lernen. Alles hat zwei Seiten. Und von beiden habe ich viel gesehen im letzten Jahr.
In der Welt ist vieles passiert - und so viel davon war traurig und erschreckend. Der Krieg in Syrien, die Flüchtlingskrise, Charlie Hebdo, die Pariser Attentate und so viel mehr. Rassismus, Hass, Tod, Kälte. Flugzeugabstürze, Affären, Skandale, Anschläge, Amokläufe.
Die Welt hat viele gute Menschen verloren.
Doch es gab auch Gutes. Die Hilfe, die sich Menschen gegenseitig schenkten. Neugeborene. Kinderlachen. Ein Lächeln zwischen zwei Menschen. Das Überwinden von Vorurteilen. Das mag im Vergleich zu all den schlimmen Ereignissen des sogenannten "Krisenjahres" 2015 geradezu verschwindend klein erscheinen. Doch das ist es nicht. Denn es ist ein Anfang, der dazu führen kann, dass weniger Gewalt und Hass auf dieser Welt verbreitet werden. Der Beginn zur Überwindung von Vorurteilen. Der Beginn von mehr Toleranz. Der Beginn von Zusammenhalt. Und vielleicht schaffen wir es so, dass 2016 zu einem schöneren Jahr mit schöneren Ereignissen wird - gemeinsam und Hand in Hand.
Doch nicht nur in der Welt ist vieles passiert, sondern auch privat in meinem Leben.
Ein neuer Job. Eine neue Zukunft.
Falsche Entscheidungen.
Und richtige.
Zukunftsängste.
Und zum ersten Mal das Gefühl, dass ich weiß, wo ich hin will.
Zerbrochene Träume.
Neue Träume.
Verlorene Ziele.
Und neue Ziele.
Liebe und Verlust.
Einsamkeit und Zusammenhalt.
Verzweiflung und Zuversicht.
Alleinsein und Zusammensein.
Ein Jahr voller Gegensätze. Ein Jahr, auf das ich mit gemischten Gefühlen zurückblicke. Und eigentlich bin ich froh, dieses Jahr hinter mir lassen zu können. Es ist viel Gutes passiert, viel Neues, aber eben auch vieles, was mir zu schaffen gemacht hat. Es war ein Jahr, in dem ich mit meinem Blog wirklich viel Spaß hatte, ich durfte tolle Kooperationen eingehen und habe viele tolle, neue Leute kennen- und schätzen gelernt. Doch zum ersten Mal wurde er auch zu Arbeit. Es wurde mir zu viel. Es fühlte sich nicht mehr richtig an. Deswegen habe ich mir die letzten Wochen eine Auszeit genommen und mir überlegt, was ich wirklich will. Und das war richtig so. 2016 will ich einiges ändern, ich will meine Schwerpunkte anders setzen und endlich das angehen, was mir wirklich wichtig ist.
Ein Jahr voller neuer Gesichter und neuer Geschichten.
Aber auch ein Jahr der Krankheit. Ich fühlte mich oft schwach. Krank. Überfordert. Depressiv. Und gleichzeitig war ich so voller Hoffnung, dass sich endlich etwas ändert. Ich hatte wieder Zuversicht in die Zukunft. Hoffnung. Aber ich war oft nicht in der Lage, überhaupt damit anzufangen, meine Träume und Ziele zu verwirklichen, weil mir das ständige krank sein an die Nieren ging. Wortwörtlich.
Das vergangene Jahr war geprägt von dem Gefühl der Einsamkeit, des Verlorenseins. Aber auch dem Gefühl, dass ich eine Familie habe, die immer zu mir steht und für mich da ist.
Es war durchwachsen, aber dafür bin ich dankbar.
Für meine Familie.
Für neue und alte Freunde.
Für neue Träume und neue Ziele.
Von denen ich hoffentlich 2016 welche erfüllen kann.
Und ich bin dankbar für jeden einzelnen von euch! Danke!
Auf ein neues Jahr.
Einen Neuanfang.
Eine neue Chance.
Auf 2016 - das Jahr, in dem noch alles möglich ist!
Freitag, 20. November 2015
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